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Catacombe ebraiche di Villa TorloniaDiese Katakomben zeichnen sich dadurch aus, dass sie nicht wie die meisten anderen römischen Katakomben christlichen, sondern jüdischen Ursprungs sind.Die Katakomben, die erst 1918 entdeckt wurden, bestehen aus zwei Teilen, die einst eigenständige Grabanlagen darstellten und erst später verbunden wurden. Sie stammen vermutlich aus den Jahren um 200 n. Chr. und sind im 4. Jahrhundert nochmals erweitert worden. Im Inneren befinden sich Fresken aus dem 3. Jahrhundert, auf welchen typisch jüdische Objekte dargestellt werden, z.B. der siebenarmige Kerzenhalter. Sie befinden sich im Park der Villa Torlonia.
Torraccio della Cecchina
Das italienische Wort torraccio kommt von tor, torre, Turm, und deutet auf die
Form dieses Grabes hin, welches an einen Turm erinnert. Der Name "Turm der Cecchina" kommt
von den Grundbesitzern, der Familie Cecchina, dieses Gebietes her, hat aber nichts mit
den in dem Grab aufbewahrten Toten zu tun.
Das Grab besteht aus zwei Räumen, welche übereinander angeordnet sind. Zu der unteren Grabkammer gibt es einen direkten Zugang durch eine Tür, zu dem oberen Raum führte einmal eine Treppe hinauf. Direkt in der Nähe des Grabes befindet sich der schöne städtische Regionalpark von Aguzzano.
Basilica e cimitero di S. AlessandroBei Ausgrabungen im Jahr 1854 wurde die antike Basilika zu Ehren des Hl. Alexander entdeckt. Papst Pius IX gab daraufhin 1857 den Bau einer Kirche an dieser Stelle in Auftrag, welche aber nicht fertiggestellt wurde, um die antiken Reste zu erhalten.Erhalten geblieben sind eine kleine Kapelle, einst wohl die Grabkammer des Hl. Alexander, mittlerweile aber dem Hl. Teodulus gewidmet, die Aula der Basilika und Katakomben. Ein paar Meter weiter stadtauswärts, auf der linken Seite der Via Nomentana befindet sich eine kleine Kirche, die (wenn ich mich nicht irre) tatsächlich dann dem Hl. Alexander gewidmet ist.
Mausoleo di S. Elena
Das Mausoleum wurde im 3. Jahrhundert n. Chr. erbaut und enthielt die sterblichen Reste
der Flavia Iulia Helena Augusta, der Mutter des Kaisers Konstantin. Man vermutet, dass
es ursprünglich für Konstantin selbst gedacht war, da der Sarkophag der Mutter mit
Kriegsszenen bemalt war, welche eher auf einen männlichen Leichnam hinweisen. Der Leichnam
Helenas wurde im 12. Jahrhundert in die Kirche Ara Coeli auf dem Kapitol überführt;
das Mausoleum wurde sich selbst überlassen und verfiel. Laut verschiedener Quellen wurde
das Mausoleum im Mittelalter als Festung verwendet und Tor Pignattara genannt; der
Name hat sich im benachbarten Stadtviertel bis heute gehalten.
Im Jahre 1632 wurde innerhalb der kreisrunden Mauern eine kleine Kirche errichtet (siehe Bild) und den Heiligen Marcellino und Pietro gewidmet, die in den benachbarten Katakomben begraben liegen. 1769 wurde die Kirche erweitert und erhielt ihre heutige Form. Sie wurde 1922 entweiht, als nebenan die moderne Kirche, den beiden Heiligen geweiht, errichtet wurde, um dem Bevölkerungszuwachs gerecht zu werden. Sowohl die Kirche als auch das Mausoleum wurden erst vor kurzem restauriert. Das Mausoleum befindet sich heute im Parco Urbano Labicano. Es ist zwar eingezäunt, kann aber vom Park aus von verschiedenen Seiten aus angeschaut werden
Catacombe dei SS. Marcellino e PietroIn antiken Zeiten hieß dieses Gebiet ad duas lauros, dort befand sich unter anderem der Friedhof der republikanischen Reitergarde. Später kamen christliche Katakomben hinzu, zwischen 260 und 270 n. Chr., welche in mehreren späteren Phasen erweitert wurden. Sie messen 18.000 Quadratmeter und sind somit die wichtigste Nekropole entlang der antiken Via Labicana, der heutigen Via Casilina.Neben den Martyrern Marcellino und Pietro (Petrus) wurden dort auch die Märtyrer Tiburzius, Gorgoius, die SS. Quattro Coronati (Klemens, Simpronianus, Claudius und Nicostratus), allesamt Opfer der Christenverfolgungen unter Kaiser Diokletian, begraben. Darüber hinaus wurden auch noch andere, unbekanntere Märtyrer dort beerdigt. Über den Katakomben befindet sich heute, neben dem oben aufgeführten Mausoleum, der öffentliche Parco Urbano Labicano.
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