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Antike Straßen und Brücken

Ein wichtiger Faktor für den Erfolg des römischen Reiches war sein ausgedehntes Straßennetz, welches alle Provinzen mit der Hauptstadt Rom verband - alle Straßen führ(t)en nach Rom. Von diesen Straßen ist rund um Rom herum noch einiges vorhanden, von Zeit zu Zeit werden auch noch neue Stücke entdeckt. Die bekannteste der antiken römischen Straßen ist zweifellos die Via Appia Antica, die durch den gleichnamigen Regionalpark verläuft.
Aber neben der Appia Antica gibt es auch noch weitere Straßen, die im Originalzustand erhalten sind und besucht werden können. Darüber hinaus sind auch noch einige Brückenbauten vorhanden, die z.T. bis zu 2000 Jahre alt sind.

Ponte Mammolo

Eigentlich gibt es zwei Brücken mit diesem Namen, eine römischen Ursprungs und eine aus dem 19. Jahrhundert.
Die antike Brücke führte die Via Tiburtina über die Aniene und war bis zu den kriegerischen Auseinandersetzungen des Jahres 1849 fast vollständig erhalten. Ihre Reste sind auch heute noch zu sehen, ein kleiner und ein großer Bogen führen immer noch über die Aniene. Leider ist die Brücke im Moment nicht zugängig, was sich aber ändern wird, wenn der Park Valle dell'Aniene realisiert und geöffnet wird.
Die zweite Brücke wurde als Folge der Kriegsschäden an der antiken Brücke im Jahr 1853, im Auftrag von Papst Pius IX, errichtet. Sie ist noch heute erhalten und führt immer noch die Via Tiburtina - mit mittlerweile verändertem Verlauf - über die Aniene, und zwar an jenem Punkt, an dem sich Viale Palmiro Togliatti und Via Tiburtina treffen.

Adresse: Via degli Alberini/Viale Palmiro Togliatti (C12)
Verkehrsmittel: Metro B Haltestelle Ponte Mammolo, oder Bus 449, 451, 508

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Ponte di Nona

Ponte di Nona
Die Brücke wurde, wie der Name (dt: "Brücke an der neunten Meile") sagt, auf der Höhe der neunten Meile der Via Prenestina gebaut. Sie ist 125 Meter lang und 16 Meter hoch. Der zentrale Bogen enthält eine noch ältere Brücke, welche auf das Ende des 2., Anfang des ersten Jahrhunderts v. Chr. datiert wird.
Auch heute verläuft die Via Prenestina noch über diese Brücke.


Adresse: Via Prenestina km 15,000 (d7)
Verkehrsmittel: Bus 501, 508, 056

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Ponte Nomentano

Ponte Nomentano
An dem Punkt, an welchem die Via Nomentana über die Aniene führt, befindet sich der Ponte Nomentano. Die Brücke wurde erstmals in römischer Zeit gebaut, später öfters zerstört (z.B. 549 durch die Goten, sowie 1849 durch die Franzosen, die sich vor Garibaldi schützen wollten) und wieder auf- und umgebaut und zu einer kleinen Festung ausgebaut. Somit vereint sie viele verschiedene Baustile und Elemente aus rund zwei Jahrtausenden. Sie ist an einem reizvollen, relativ ruhigen Ort im Park Valle dell'Aniene gelegen.
Ponte Nomentano

Öffnungszeiten: Die Brücke kann jederzeit überschritten werden Adresse: Via Nomentana (B9)
Verkehrsmittel: Bus 36, 80, 84, 90, 211, 342

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Strada arcaico-repubblicana bei IKEA

Strada arcaico-repubblicana bei IKEA Dies ist eine ganz besondere Sehenswürdigkeit, einerseits aufgrund des Alters, andererseits weil sie in den Parkplatz des IKEA in Rom eingefügt ist - das war eine Bedingung, um das Einrichtungshaus überhaupt bauen zu können. Darüberhinaus gibt es in der Provinz Rom keine weitere Sehenswürdigkeit dieser Art.
Die Straße, welche landwirtschaftlichen Zwecken diente, wurde im Zeitraum zwischen dem 6. und dem ersten Jahrhundert vor Christus genutzt. Es sind Straßenbeläge aus verschiedenen Epochen sichtbar - die Straße wurde durch den regen Gebrauch immer schlechter und musste immer wieder ausgebessert werden.
Neben der Straße werden Bewässerungsanlagen gezeigt, wie sie für die gesamte agrarische Nutzung in diesem Gebiet typisch waren. In einer Vitrine nahe des Eingangs werden die schönsten und wertvollsten Tongefäße, die dort gefunden wurden, ausgestellt.

Adresse: Via Anagnina 81 (L13)
Verkehrsmittel: Bus 502, 506, 507, 046

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Via Gabina

Via Gabina Die antike Via Gabina war eine Verbindungsstraße zwischen Rom und Gabii, einer Stadt, welche in antiken Zeiten ein wichtiger Bündnispartner Roms war. Später lief Via Prenestina, welche an Gabii vorbeiführt(e), der Via Gabina den Rang ab, letztere wurde nicht mehr genutzt und geriet in Vergessenheit.
Heute ist ein Stück von ca. 200 m sichtbar, nebenan befindet sich ein neu gestalteter Platz, welcher zum Verweilen einlädt.





Adresse: Via A. Mitelli, im Viertel Tor Bella Monaca (d7)
Verkehrsmittel: Bus 059 (Endhaltestelle)

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Via Appia Antica

Die Via Appia wird auch die Königin der Straßen genannt, sie ist die bekannteste unter den römischen Konsularstraßen, welche ursprünglich vom Forum Romanum aus in die von Rom beherrschten Provinzen führten.
Die Via Appia wurde im Jahr 312 v. Chr. von Appius Claudius Caecus bis zur Stadt Capua angelegt und um 190 v. Chr. bis nach Brindisi verlängert. Dort steht im Hafen, welcher Rom mit dem östlichen Mittelmeerraum verband, immer noch der letzte Meilenstein der Via Appia.
Nachdem die Via Appia eine der wichtigsten Straßen ihrer Zeit war, liesen viele reiche Römer sich Gräber und Grabmale entlang dieser Straße errichten, um die Reisenden zu beeindrucken. Viele dieser Monumente sind heute noch erhalten und schaffen eine ganz eigene Atmosphäre entlang der Straße, welche sonntags für den Individualverkehr gesperrt ist. Mehr Informationen zu den Sehenswürdigkeiten entlang der Straße gibt es im Eintrag zum Parco Regionale dell'Appia Antica, durch welchen sie verläuft.

Adresse: Via Appia Antica
Verkehrsmittel: Bus 118, 218

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Via Tiburtina an der 8. Meile

Die Via Tiburtina führte einst nach Tivoli, das antike Tibur, wo unter anderem Kaiser Hadrian seinen Landsitz hatte, die berühmte Hadriansvilla. Später wurde sie bis an die Adriaküste fortgesetzt.
Das Gebiet an der 8. Meile der Konsularstraße präsentiert ein gut erhaltenes Stück des antiken Straßenbelages und Reste einer Raststätte sowie eines Mausoleums.
Die Sehenswürdigkeiten befinden sich hinter der kleinen Kirche, S. Francesco, aus dem 17.Jahrhundert. Es kann sein, dass man genau hinschauen muss, je nach Jahreszeit sind die antiken Überreste von Gras und Büschen überwuchert. Es ist aber geplant, dass entlang der Via Tiburtina, welche heute einen leicht anderen Verlauf als damals hat, einen Park anzulegen, welcher die verschiedenen Ausgrabungstellen entlang der Straße miteinander verbinden soll. Gegenüber befindet sich ein altes Bauernhaus, die Osteria del Fornaccio, in welchem sich ein Restaurant befindet.

Öffnungszeiten: Das Gebiet ist immer zugänglich, nur ein kleiner Teil ist eingezäunt worden.
Adresse: Via Tiburtina km 13,850 (an der Kreuzung mit der Via di Casal Bianco) (c7)
Verkehrsmittel: Bus 041

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Via Tiburtina an der 9. Meile

Das Ausgrabungsgebiet an der 9. Meile der antiken Via Tiburtina, welche hier perfekt erhalten geblieben ist, wird durch zwei Hauptmerkmale charakterisiert: Ein Komplex von mehreren Begräbnisstätten und von einem antiken Hotel (lat.: taberna), zu welchem eine Zisterne und Wasserbecken gehören.
Es wird vermutet, dass dieses Gebiet erst im späten Kaiserreich verlassen wurde.

Öffnungszeiten: Momentan ist das Gebiet nicht zugänglich, man kann aber, wenn das Gras nicht zu hoch ist, die verschiedene Reste und die Straße auch von außen anschauen. Im Rahmen der Realisierung des Parkes (siehe oben) wird auch diese Ausgrabungsstätte für das Publikum geöffnet werden.
Manchmal befindet sich aber auch ein Loch im Zaun, da die Bewohner der angrenzenden Häuser gerne eine Abkürzung über die Wiesen zur Bushaltestelle an der Hauptstraße benutzen.
Adresse: Via Tiburtina km 14,700 (c7)
Verkehrsmittel: Bus 041 und dann zu Fuß

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