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DISCOVER ROME
Entdecke ein anderes Rom! |
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oben Ponte di Nona![]() Die Brücke wurde, wie der Name (dt: "Brücke an der neunten Meile") sagt, auf der Höhe der neunten Meile der Via Prenestina gebaut. Sie ist 125 Meter lang und 16 Meter hoch. Der zentrale Bogen enthält eine noch ältere Brücke, welche auf das Ende des 2., Anfang des ersten Jahrhunderts v. Chr. datiert wird. Auch heute verläuft die Via Prenestina noch über diese Brücke.
oben Ponte Nomentano
oben Strada arcaico-repubblicana bei IKEA
Dies ist eine ganz besondere Sehenswürdigkeit, einerseits aufgrund des Alters, andererseits
weil sie in den Parkplatz des IKEA in Rom eingefügt ist - das war eine Bedingung, um das
Einrichtungshaus überhaupt bauen zu können. Darüberhinaus gibt es in der Provinz Rom
keine weitere Sehenswürdigkeit dieser Art.
Die Straße, welche landwirtschaftlichen Zwecken diente, wurde im Zeitraum zwischen dem 6. und dem ersten Jahrhundert vor Christus genutzt. Es sind Straßenbeläge aus verschiedenen Epochen sichtbar - die Straße wurde durch den regen Gebrauch immer schlechter und musste immer wieder ausgebessert werden. Neben der Straße werden Bewässerungsanlagen gezeigt, wie sie für die gesamte agrarische Nutzung in diesem Gebiet typisch waren. In einer Vitrine nahe des Eingangs werden die schönsten und wertvollsten Tongefäße, die dort gefunden wurden, ausgestellt.
oben Via Gabina
Die antike Via Gabina war eine Verbindungsstraße zwischen Rom und
Gabii, einer
Stadt, welche in antiken Zeiten ein wichtiger Bündnispartner Roms war. Später lief
Via Prenestina, welche an Gabii vorbeiführt(e), der Via Gabina den
Rang ab, letztere wurde nicht mehr genutzt und geriet in Vergessenheit.
Heute ist ein Stück von ca. 200 m sichtbar, nebenan befindet sich ein neu gestalteter Platz, welcher zum Verweilen einlädt.
oben Via Appia AnticaDie Via Appia wird auch die Königin der Straßen genannt, sie ist die bekannteste unter den römischen Konsularstraßen, welche ursprünglich vom Forum Romanum aus in die von Rom beherrschten Provinzen führten.Die Via Appia wurde im Jahr 312 v. Chr. von Appius Claudius Caecus bis zur Stadt Capua angelegt und um 190 v. Chr. bis nach Brindisi verlängert. Dort steht im Hafen, welcher Rom mit dem östlichen Mittelmeerraum verband, immer noch der letzte Meilenstein der Via Appia. Nachdem die Via Appia eine der wichtigsten Straßen ihrer Zeit war, liesen viele reiche Römer sich Gräber und Grabmale entlang dieser Straße errichten, um die Reisenden zu beeindrucken. Viele dieser Monumente sind heute noch erhalten und schaffen eine ganz eigene Atmosphäre entlang der Straße, welche sonntags für den Individualverkehr gesperrt ist. Mehr Informationen zu den Sehenswürdigkeiten entlang der Straße gibt es im Eintrag zum Parco Regionale dell'Appia Antica, durch welchen sie verläuft.
oben Via Tiburtina an der 8. MeileDie Via Tiburtina führte einst nach Tivoli, das antike Tibur, wo unter anderem Kaiser Hadrian seinen Landsitz hatte, die berühmte Hadriansvilla. Später wurde sie bis an die Adriaküste fortgesetzt.Das Gebiet an der 8. Meile der Konsularstraße präsentiert ein gut erhaltenes Stück des antiken Straßenbelages und Reste einer Raststätte sowie eines Mausoleums. Die Sehenswürdigkeiten befinden sich hinter der kleinen Kirche, S. Francesco, aus dem 17.Jahrhundert. Es kann sein, dass man genau hinschauen muss, je nach Jahreszeit sind die antiken Überreste von Gras und Büschen überwuchert. Es ist aber geplant, dass entlang der Via Tiburtina, welche heute einen leicht anderen Verlauf als damals hat, einen Park anzulegen, welcher die verschiedenen Ausgrabungstellen entlang der Straße miteinander verbinden soll. Gegenüber befindet sich ein altes Bauernhaus, die Osteria del Fornaccio, in welchem sich ein Restaurant befindet.
oben Via Tiburtina an der 9. MeileDas Ausgrabungsgebiet an der 9. Meile der antiken Via Tiburtina, welche hier perfekt erhalten geblieben ist, wird durch zwei Hauptmerkmale charakterisiert: Ein Komplex von mehreren Begräbnisstätten und von einem antiken Hotel (lat.: taberna), zu welchem eine Zisterne und Wasserbecken gehören.Es wird vermutet, dass dieses Gebiet erst im späten Kaiserreich verlassen wurde.
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