DISCOVER ROME

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Parks - die grünen Lungen des modernen Rom

 Riserva Naturale Valle dell'Aniene

Die Riserva Naturale Valle dell'Aniene ist kein Park im eigentlichen Sinne, so wie die Villa Borghese, sondern eine Naturreservat von 620 Hektar Fläche, welches den Lauf des Flusses Aniene vom Punkt, an dem sie unter der Autobahnring GRA durchfließt, bis zur Mündung in den Tiber umfasst. Zum Glück wurde Rom in seinem Expansionsdran nicht bis direkt an den Fluss gebaut (vermutlich aus Angst vor Überschwemmungen, wie sie der Tiber der Stadt immer wieder zugefügt hat), so dass entlang des Flusslaufs ein zusammenhängendes Stück Natur mitten in der Stadt erhalten blieb. Dieses Reservat steht nun unter Schutz und lädt mit seiner reichen Natur, aber auch verschiedenen kulturellen Sehenswürdigkeiten, zum Besuch ein.

  Adresse: Entlang des Flusses Aniene, von der Mündung des Aniene bis zur Autobahn A24 und dem Autobahnring GRA, Zugänge von der Via Val d'Ala, Via Sannazzaro, Via Vicovaro, Via Cingolani und der Via di Tor Cervara. Durch das Naturreservat führt ein Pfad, eine Karte findet man hier.
Öffnungszeiten: Das Naturreservat ist natürlich immer zugängig, das Informationshaus La Casa del Fiume in der Via Vicovaro ist samstags von 10-13 und 14-17 Uhr geöffnet, sonntags von 10-14 Uhr
Verkehrsmittel: Je nach Zugang bzw. Sehenswürdigkeit

Es ist geplant, auf der ganzen Länge entlang der Aniene Rad- und Fußwege anzulegen. Neben seinen natürlichen Attraktionen (es gibt mehrere Naturpfade) bietet das Naturreservat auch sonst Einiges aus der langen Geschichte Roms an.
Der Park enthält einige Sehenswürdigkeiten, aus der langen Geschichte Roms, z.B.
  • Ponte Salario, die Reste einer antiken Brücke. Ihre Existenz ist seit dem vierten Jahrhundert v. Chr. belegt, 544 wurde sie durch die Goten unter Totila zerstört und 565 vom byzantinischen General Narsete wieder aufgebaut. 1848 und 1867 wurde sie wieder großteils zerstört, beide Mal von den Truppen des Papstes, die jedes Mal Garibaldi und seine Truppen aufhalten wollten und ihm somit diesen Zugang zu Rom verwehrten. Die heutige Brücke wurde 1874 auf den Resten der antiken Brücke errichtet, aus römischer Zeit stammen noch zwei Bögen (Bus 69, 92, 135, 235).
  • Reste einer römischen Villa (Villa di Via M. Tilli): Am Eingang zum Naturreservat in der Via M. Tilli befinden sich die Reste einer römischen Villa aus spätrepublikanischer Zeit, welche anscheinend bis zum 4. Jahrhundert bewohnt war (Bus 311, 342 und dann zu Fuß).
  • Ponte Nomentano, eine antike Brücke
  • Ponte Mammolo, zwei Brücken mit demselben Namen aber aus unterschiedlichen Epochen
  • Casale della Cervelletta, ein mittelalterliches Bauernhaus mit 30m hohem Turm

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