Der Park der Aquädukte (so sein Name auf deutsch) ist sicherlich einer der
beeindruckendsten öffentlichen Parks in Rom. Er wird geprägt durch die majestätischen
Bögen der zwei Aquädukte, die ihn auf kompletter Länge durchqueren. Sie sind
zum Teil hervorragend erhalten, in einer der beiden Linien fließt sogar heute
noch Wasser ins Zentrum von Rom.
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Adresse: Via del Quadraro/Via Lemonia/Via delle Capanelle
Verkehrsmittel: Metro A Haltestellen Lucio Sestio, Giulio Agricola, Subaugusta, Cinecittà und dann zu Fuß oder mit dem Bus;
mit dem Archeobus |
Um es genau zu nehmen, verlaufen bzw. verliefen hier nicht nur zwei
Aquädukte. Man sieht zwar auf den ersten Blick nur zwei Linien bzw.
Strukturen, aber die verschiedenen Aquädukte, welche Wasser aus den
umliegenden Bergen nach Rom brachten, wurden hier gebündelt und verliefen
übereinander.
Stadteinwärts verläuft somit zur Rechten (die niedrigere Struktur) die
sogenannte Aqua Marcia (begonnen im Jahr 144 v. Chr. vom Prätor
Marcius Rex), auf welche später dann die Aqua Tepula (125 v. Chr.) und
die Aqua Iulia (33. v. Chr.) verlegt wurden. Die Acqua Marcia wurde
1869 restauriert und seitdem fließt wieder Wasser durch ihre Röhre in die
Stadt.
Die Leitungen lagen so weit wie möglich unterirdisch, nur zur Überquerung von
Wasserläufen oder Tälern kamen sie ans Tageslicht bzw. dann erst in
Stadtnähe. Dies kann man am Verlauf der Aqua Marcia gut sehen - der Aquädukt
kommt erst ungefähr in der Parkmitte aus dem Erdboden heraus, sein
unterirdischer Verlauf ist allerdings gekennzeichnet.
Zur Linken befinden sich die majestätischen Bögen der Aqua Claudia;
154 Bögen sind hier hintereinander erhalten geblieben und prägen die
Landschaft. Der Aquädukt wurde im Jahr 38 n. Chr. von Caligula begonnen und im
Jahre 52 von Kaiser Claudius eingeweiht. Seine Bögen gewinnen an Höhe in Richtung
Zentrum und erreichen beeindruckende 27 Meter in der Nähe der Via del
Quadraro.
Zeitgleich wurde auf die Aqua Claudia die Aqua Anio Novus aufgesetzt.
Somit brachten einst fünf Wasserleitungen in dieser Richtung Wasser ins antike
Rom. An manchen Stellen kann man auch tatsächlich noch sehen, dass sich
mehrere Leitungen auf den Bögen befanden, an den meisten Stellen sind die
oberen Leitungen aber im Verlauf der Zeit verloren gegangen.
Folgt man dem langen Teilstück der Aqua Claudia (siehe Foto) Richtung
Via delle Capannelle, so kann man dieser Straße nach links zur Villa dei Sette Bassi folgen. Im Park hingegen finden sich die Reste der
Villa delle Vignacce.
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Quelle aller Fotos: Discover Rome
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