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Parks - die grünen Lungen des modernen Rom
Im ganzen Stadtgebiet verteilt finden sich mehr oder weniger große öffentliche
Parkanlagen. Der bekannteste Park ist die Villa Borghese, wobei sich in Rom der Term "Villa" sowohl auf ein
herrschaftliches Gebäude als auch auf einen Park beziehen kann. Im zweiten Falle handelt es sich meist um die Grünanlagen,
welche die Villa gleichen Namens umgeben.
Viele dieser Parks liegen wie Inseln in der römischen Peripherie, umgeben von dichter, oftmals illegaler (Wohn-)Bebauung.
Sie bieten daher auf Rundgängen willkommene Abwechslung und laden zum Verweilen ein. Und das nicht nur, weil sie Sitzbänke
und Schatten bieten, sondern weil sie auch oft Sehenswürdigkeiten enthalten. Gleichzeitig kann man dort, vor allem Abends
und an Wochenenden, sehr gut die Bewohner der umliegenden Viertel - und somit den Römer an sich -
beobachten.
Villa Borghese
(zur Beschreibung)
Villa Ada
Die Villa Ada war einst die
Privatresidenz des Königs Vittorio Emanuele III aus dem Geschlecht der
Savoyer. In den großen Parkanlagen, welche damals die Villa umgaben und
von denen heute "nur" noch 175 Hektar übrig sind, waren das
Jagdrevier der Königsfamilie.
Hier wurde 1943, nach dem Sturz des Faschismus, Mussolini verhaftet.
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Adresse: Via
Casilina/Viale Palmiro Togliatti
Verkehrsmittel: Trenino (Ferrovia Laziali - Pantano
Borghese) Haltestelle Togliatti Torre Spaccata |
Villa Torlonia
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Der Park der Villa Torlonia ist ein recht abwechslungsreich angelegter Park an der
Via Nomentana, der besonders am Wochenende zu einem Besuch einlädt. Dann nämlich wieselt es dort von Römern,
die sich und ihrer Familie eine kurze Pause im Grünen gönnen. Darüber hinaus befinden sich in dem Park die Reste
eines römischen Tempels, die Villa Torlonia, welche lange Zeit die Privatresidenz von Benito Mussolini
gewesen ist, zwei Museen und der Eingang zu den
jüdischen Katakomben.
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Quelle: Discover Rome |
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Öffnungszeiten: Der Park ist tagsüber geöffnet
Adresse: Via Nomentana/Via Torlonia
Verkehrsmittel: Bus |
Riserva Naturale Valle dell'Aniene
(zur Beschreibung)
Parco Regionale
Urbano di Aguzzano
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Der landschaftlich schöne Park enthält die Reste einer alten römischen Villa, einen Naturlehrpfad und mehrere alte Bauernhäuser
(casali). In einem dieser Bauernhäuser ist ein Informationszentrum untergebracht. In der Nähe des Eingangs an der
Via Nomentana befindet sich das Grab Torraccio della
Cecchina. Nahe des Eingangs von der Via del Podere Rosa befindet sich die
Villa del Casale del Podere Rosa.
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Adresse:
Eingänge von der Via Nomentana, Piazzale Hegel, Via B. Longo, Via del Casale di S. Basilio
Verkehrsmittel: Bus |
Campo Verano
(Cimitero del Verano)
(zur Beschreibung)
Parco Tiburtino-Collatino
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Der Park existiert leider noch nicht, soll aber in näherer Zukunft angelegt werden. Er wird die Reste der antiken
Via Tiburtina und der antiken Via Collatina (welche nach Collatia führte, dort wo heute das
Castello di Lunghezza steht), Überreste verschiedener römischer Villen (z.B. der
Villa di Aquilio Regolo) und von einigen Totenstädten und Gräbern beinhalten. Man darf gespannt sein und hoffen, dass der Park tatsächlich bald realisiert wird.
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Adresse: Via P.
Ottoboni/Via Tiburtina/Via Galla Placidia/Via di Casal Bruciato/Via Andrulli
Verkehrsmittel: Bus |
Villa dei
Gordiani
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In dem Park, welcher von den Bewohnern der umliegenden Viertel gerne zum Joggen genutzt wird, liegen Reste der
Villa dei Gordiani -
zur Beschreibung der Villa aus dem dritten bis vierten Jahrhundert dem
Link folgen.
Nebenan befindet sich das Colombario di Via Olevano Romano.
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Quelle: Discover Rome |
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Öffnungszeiten: Der Park ist tagsüber geöffnet. Die Reste der Villa sind eingezäunt und können nicht
betreten werden, Anschauen aus der Nähe ist aber möglich.
Adresse: Parco di Villa dei Gordiani, Via Prenestina
Verkehrsmittel: Straßenbahnlinien 5, 14, 19 |
Parco dell'Acquedotto
Alessandrino
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Der Park ist relativ klein, enthält aber die schönen Reste des Alessandrino-Aquädukts, welcher hier relativ gut erhalten ist. Wenn man dem Aquädukt
von der Via di Tor Pignattara aus durch den Park folgt, sieht man sehr gut, wie er erst höher wird - auf dem Weg in das kleine Tal hinunter - und dann beim "Aufstieg" auf der anderen Seite komplett in der Erde verschwindet.
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Quelle: Discover Rome |
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Öffnungszeiten: Der Park ist immer geöffnet
Adresse: Via di Tor Pignattara/Via dell'Acquedotto Alessandrino
Verkehrsmittel: Trenino (Ferrovia Laziali - Pantano
Borghese) Haltestelle Tor Pignattara und dann zu Fuß
oder mit dem Bus 409 |
Parco Urbano
Labicano
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Ein Stadtpark neueren Realisierungsdatums, auch
Parco di Villa de Sanctis genannt (die Familie de Sanctis war bis 1942
der Besitzer des Parks). In dem Park befinden sich das Mausoleum der Elena, die
Kirche der Heiligen Marcellino und Pietro mit den gleichnamigen Katakomben.
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Öffnungszeiten: Der Park ist immer geöffnet
Adresse: Via Casilina
Verkehrsmittel: Trenino (Ferrovia Laziali - Pantano
Borghese) Haltestelle Gordiani |
Parco di Centocelle
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Ende 2006 wurde dieser Park endlich der Bevölkerung der umliegenden
Viertel zugängig gemacht, wenn auch mit Zugang nur von der Via Casilina
aus. Ein Teil der Parkfläche bleibt allerdings nicht zugängig, da sich hier noch militärische Nutzungen befinden.
Diese grüne Insel von ca. 80 Hektar Größe wurde deshalb nicht bebaut, da sich hier der erste Flughafen Roms
- und Italiens - befand. Er wurde Anfang des 20. Jahrhunderts errichtet.
Berühmteste "Fluggäste" waren die Gebrüder Wright mit ihrem
Flugzeuge Flyer 1. Der Kinderspielplatz auf nebenstehendem Foto ist eben
jenem Flugzeug nachempfunden. Die ehemalige Start- und Landebahn des
Flughafens wurde erhalten und kann heute zum Radfahren und Inlineskaten
genutzt werden.
Der Park enthält die Reste der
Villa dei Flavi Cristiani,
bekannt auch unter dem antiken Namen " ad duos lauros", welche natürlich auch von archäologischem Interesse sind.
Leider sind die Reste dieser Villa (die Schilder im Park sprechen
zusätzlich noch von einer Villa della Piscina) nicht zugängig
und nicht einmal sichtbar - sie sind vom Gras überwachsen! Nebenan, über die
Viale Palmiro Togliatti hinweg, befindet sich der Torre di
Centocelle.
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Quelle: Discover Rome
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Quelle: Discover Rome
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Adresse: Via
Casilina
Verkehrsmittel: Trenino
(Ferrovia Laziali - Pantano Borghese) Haltestelle Centocelle oder Togliatti Torre Spaccata |
Parco di
Tor Tre Teste
Dieser große Park, der zwei dichten Wohnvierteln die nötigen Grün- und Freizeitflächen spendet, beinhaltet die Reste des
Alessandrino-Aquädukts. Direkt neben an befindet sich die von Richard Meier entworfene, sehr moderne
" Kirche des Jahr 2000".
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Adresse: Via R.
Targetti/Via Molfetta/Via Pergolato/Via delle Susine/Via degli
Olmi/Via R. LePetit/Via F. Tovaglieri
Verkehrsmittel: Bus |
Villa Lais
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Die heutige Ausdehnung des Parks ist nur noch ein Bruchteil dessen, was einst zur
Villa Lais gehörte. Der Park ist trotzdem besuchenswert, da er quasi ein kleiner botanischer Garten ist, in
welchem viele verschiedene Pflanzen zu finden sind, welche dann auch beschrieben werden. Er befindet sich in der Nähe der Aquädukte und der
Via del Mandrione.
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Öffnungszeiten: Der Park ist tagsüber geöffnet
Adresse: Via Norcia
Verkehrsmittel: Bus |
Parco
tra i due acquedotti
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Dieser Park ist eher eine öffentliche Rasenfläche, welche auf drei
Seiten von der stark befahrenen Via Tuscolana eingekreist wird. Auf der vierten Seite befinden sich allerdings die beeindruckenden Reste eines Aquäduktes, welcher hier zweimal die
Via Tuscolana kreuzt - der Park ist quasi eine Verkehrsinsel.
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Adresse: Via
Tuscolana/Via del Mandrione
Verkehrsmittel: Metro A Haltestelle Porta Furba und dann zu Fuß |
Parco degli Acquedotti
(zur Beschreibung)
Parco delle Tombe Latine
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Mitten durch den Park verläuft die antike
Via Latina, gesäumt von mehreren bemerkenswerten Gräber, welche
bei den Begräbnisstätten beschrieben werden.
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Quelle: Discover Rome |
Quelle: Discover Rome
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Adresse: Via dell'Arco di Travertino 151
Verkehrsmittel: Metro A Haltestelle Arco di Travertino und dann zu Fuß
entlang der Via dell'Arco di Travertino |
Parco del Pineto
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Der Park befindet sich in der Nähe des Vatikans in der Valle
dell'Inferno (Tal der Hölle), vermutlich so genannt, weil sich dort
einst die Backstein- und Kalköfen vatikanischen Dombaufabrik befanden.
Davon ist heute allerdings nichts mehr zu sehen. Der Park war in der
Vergangenheit Teil landwirtschaftlicher Gehöfte; zu sehen sind heute
noch die Casali Torlonia am Eingang der Via della Pineta
Sacchetti. Von
der herrschaftlichen Villa der Familie Sacchetti ist leider nichts
übrig geblieben.
Der 243 Hektar große Park begeistert aber durch seine
Pflanzenvielfalt und überraschende Blicke auf die Kuppel des Petersdoms.
Interessant sind auch die Reste des Aquädukts, den Traian im Jahre 109
vom Lago di Bracciano bis nach Rom errichten lies; er wurde 1620 von
Papst Paul V. wieder intakt gesetzt und versorgt heute noch einige
römische Brunnen mit Wasser.
Reizvoll ist auch ein Besuch des Pinienwäldchens, welches in der zweiten
Hälfte des 19. Jahrhunderts angepflanzt worden ist und dem Park den
Namen gibt (Pineto = Pinienwald).
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Zugänge:
von der Via della Pineta Sacchetti 78, Via Montiglio, Via Morandi
9, Via di Proba Petronia, Via della Valle Aurelia
Verkehrsmittel: Metro A Haltestellen Cornelia oder Valle
Aurelia, weiter mit dem Bus |
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